Zukunft gestalten!

Bilanzpressegespräch der Volksbank Gronau-Ahaus eG

 „Zukunft gestalten ist unser Plan und es funktioniert. Wir konzentrieren uns auf unsere Kunden und Mitglieder vor Ort, investieren in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, modernste Technik und Filialen. Die Ergebnisse des letzten Jahres und der Vorjahre stellen uns sehr zufrieden“, betonen Frank Overkamp, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Gronau-Ahaus eG und seine Vorstandskollegen Andreas Banger und Michael Kersting, gleich zu Beginn des diesjährigen Bilanzpressegesprächs.

“Die Bilanzsumme stieg um 11,7 %, also erheblich mehr als bei unseren Mitbewerbern. Besonders erfreulich ist, dass das Wachstum überwiegend durch Kredite an unsere Kunden als auch durch Einlagen unserer Kunden erfolgt“, so Frank Overkamp.

„Das Kreditvolumen stieg um 190 Mio. EUR auf 1.948 Mio. Euro. Ein wesentlicher Anteil am Kreditwachstum entfällt auf gewerbliche Finanzierungen. Die Nachfrage der Privatkunden zur Finanzierung des Eigenheims hat das starke Wachstum begünstigt“, berichtet Andreas Banger.  

„Auch die Kundeneinlagen stiegen deutlich um 132 Mio. EUR auf 1.405 Mio. Euro. Zu dieser Entwicklung hat sicherlich auch die besondere Sicherheit der Einlagen in unserem Haus beigetragen. So sichert die sehr gute Eigenkapitalausstattung unserer Volksbank die Rückzahlung, darüber hinaus gibt es den gesetzlichen Einlagenschutz in Höhe von 100 Tsd. EUR. Eine Besonderheit ist aber unser vor über 80 Jahren eingeführtes genossenschaftliches Sicherungssystem. Dadurch hat noch nie ein Kunde einer Volksbank eine Kundeneinlage verloren“, führt Michael Kersting aus.

„Auch unsere Mitglieder  können sich wiederum auf eine schöne Dividende in Höhe von 6,5 Prozent freuen. Der Jahresüberschuss beträgt rund 6,9 Mio. EUR und liegt leicht über dem Niveau des Vorjahres“, so Andreas Banger.

„Unser wirtschaftlich starkes Münsterland, unsere gut ausgebildeten Berater,  kurze Entscheidungswege, marktgerechte Konditionen und die Sicherheit unserer Volksbank sind wesentliche Treiber des starken Wachstums", fasst Frank Overkamp die positive Entwicklung der Kundeneinlagen und –kredite zusammen.

Zukunft gestalten, heißt aber auch, dass das eigene Geschäftsmodell laufend überprüft wird, um dauerhaft erfolgreich zu bleiben.

„Viele Mitbewerber suchen ihr Heil in Filialschließungen oder in gemeinsam mit anderen Mitbewerbern betriebenen Filialen. Wir konzentrieren uns eigenständig auf unsere Filialen und entwickeln diese weiter, so dass wir persönlich, kompetent und nah dort sind und bleiben, wo unsere Mitglieder und Kunden wohnen und arbeiten. So können unsere Kunden in den Filialen während und außerhalb unserer Öffnungszeiten beraten werden. Unser „rund-um-die-Uhr-Beratungsangebot“ wird durch unsere Serviceleistungen ergänzt.  In unseren Filialen, über unsere Internetseite (www.vbga.de) oder mit unserer VR-BankingAPP bieten wir Serviceleistungen 24 Stunden täglich, an sieben Tagen in der Woche, an“, so Frank Overkamp.

Die Volksbank hat sich angesichts der Veränderungen in der Bankenwelt den Fragen zu ihrem Geschäftsmodell gestellt. Das Ergebnis kann kurz mit  drei großen „M“ zusammengefasst werden.

Marke gestalten

„Unsere Rechtsform ist so aktuell wie selten zuvor. Unsere Kunden können Mitglieder und damit Eigentümer unserer Volksbank werden. Unsere Mitglieder können sich als Vertreter wählen lassen und auf unserer Vertreterversammlung aktiv mitentscheiden. Dabei gilt das demokratische Prinzip: ein Mitglied, eine Stimme“, so Michael Kersting.

Die Rechtsform der Genossenschaft ist nicht nur für Banken geeignet. Die Rechtsform der Genossenschaft bietet sich für alle Vorhaben an, die gemäß dem Prinzip „viele schaffen mehr“ umgesetzt werden sollen. So wurde im letzten Jahr die Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden eG gegründet, die eigene Windkraftanlagen betreiben wird und sich an weiteren Windkraftanlagen beteiligt. Die Bürger der Gemeinden Ahaus, Heek oder Legden können Mitglied werden und damit eine nachhaltige Energieerzeugung unterstützen. Die Energiegenossenschaft versorgt rechnerisch rund 13 Tsd. Haushalte mit Strom aus Windkraft.

Die Idee und Praxis der Genossenschaft wurde als erster deutscher Beitrag in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder weltweit sind von der Idee der Genossenschaft überzeugt.

„Gerne begleiten wir weitere Genossenschaftsgründungen in unserer Region mit unserer Expertise und unserem Netzwerk“, so Frank Overkamp.

Mehrwerte für unsere Kunden generieren

Entspricht der angebotene Service auch dem Service, den der Kunde gerne hätte? Gerade die fortschreitende Digitalisierung zwingt zu Veränderungen, ermöglicht aber auch neue Services.

„Gemeinsam mit der Universität Münster entwickeln wir kreative und innovative Ideen. Auch in diesem Jahr haben wir bereits ein neues Projekt gestartet, um unseren Mitgliedern und Kunden einen besonderen Service bieten zu können. Lassen Sie sich überraschen“, so Andreas Banger.

„Wir bauen auch unsere Expertise im Immobilienbereich weiter aus, um Mehrwerte zu schaffen. Mit unseren Mitarbeitern und unseren Partnerschaften mit Kommunen und Unternehmen wollen wir Wohnräume, besonders für Familien, bereitstellen. So konnten wir auch in Alstätte unterstützen, so dass am „Deventer Weg“ neue Eigenheime entstehen werden“, detailliert Michael Kersting.

Des Weiteren betreibt die Volksbank eine Plattform für das Crowdfunding.  Über diese Plattform können Menschen aus der Region gemeinnützige Projekte vorschlagen und durch Spenden finanzieren lassen. Ein Radweg, eine Riesenwasserrutsche, und viele weitere Projekte wurden bereits mit Hilfe von Spenden im Geschäftsgebiet der Volksbank realisiert. Die Volksbank unterstützt die verschiedenen Ideen nicht nur durch die Crowdfunding-Plattform, sondern auch durch einen finanziellen Zuschuss für jeden eingesammelten Euro.

Mitarbeiter begeistern

„Wir sind uns bewusst, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Unterschied zu anderen Banken ausmachen. So haben wir unseren rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im letzten Jahr knapp 1.200 Fortbildungstage ermöglicht“, so Frank Overkamp.

„Im Jahr 2017 werden wir die Zukunft gezielt weiter gestalten. Wir werden die Modernisierung unserer insgesamt 23 personenbesetzten Filialen fortsetzen, um unseren Mitgliedern und Kunden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern echte Erlebnisse in ihrer Volksbank zu ermöglichen. Im letzten Jahr haben wir unsere Filiale in Ottenstein umfassend renoviert. Zuvor konnten wir bereits unsere Filiale in Epe modernisieren und unsere Filiale an der Enscheder Straße in Gronau neu errichten“, berichtet Michael Kersting.

„In Ahaus werden wir an der Parallelstraße mit dem Bau eines neuen Bankgebäudes beginnen und in diesem einen starken Fokus auf Beratungen legen. Unsere Filiale am Markt in Ahaus werden wir weitestgehend in das neue Bankgebäude an der Parallelstraße überführen.“

„Wir streben an, den jetzigen Standort am Markt durch ein neues Gebäude zu ersetzen. In das noch zu errichtende Gebäude sollen bekannte Unternehmen einziehen, die das Einkaufsangebot in der Innenstadt Ahaus noch attraktiver werden lassen“, führt Andreas Banger aus.

„Zukunft gestalten bleibt unser Plan und nach unseren Prognosen gehen wir davon aus, dass dieser auch in diesem Jahr und in den nächsten Jahren erfolgreich sein wird. Wir werden weiterhin genossenschaftlich entscheiden und unsere Mitglieder, Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich, kompetent und nah begleiten. Besonders freuen wir uns, wenn wir neue Mitglieder gewinnen, die als Kunden unseres Hauses von der Philosophie und der Kultur ihrer Volksbank Gronau-Ahaus eG überzeugt sind,“ so Frank Overkamp abschließend.